Baccarat gehört zu den elegantesten Tischspielen im deutschen Glücksspielangebot – und paradoxerweise zu den einfachsten. Während sich beim Poker ganze Strategiebücher füllen lassen, kommen Baccarat-Regeln mit einem Bruchteil an Komplexität aus. Wer die Grundlagen einmal verstanden hat, kann innerhalb weniger Minuten mitspielen. Weitere Informationen finden Sie unter casino mit 500% bonus.
In Deutschland erfreut sich das Spiel vor allem in Online-Casinos wachsender Beliebtheit, weil die Hausvorteile bei den Hauptwetten teils unter zwei Prozent liegen. Dieser Artikel erklärt Schritt für Schritt, wie eine Runde abläuft und worauf Einsteiger achten sollten.
Die drei Wettoptionen und ihre Auszahlungen
Bei Baccarat setzen Spieler nicht gegeneinander, sondern treffen eine von drei einfachen Entscheidungen: Sie wetten auf den Spieler, auf die Bank oder auf ein Unentschieden. Jede Option bringt eigene Quoten mit sich.
Die Bank-Wette gewinnt statistisch am häufigsten und gilt als die rentabelste Wahl. Allerdings behält das Casino eine Provision von in der Regel fünf Prozent auf den Gewinn ein. Die Spieler-Wette wird ohne Provision ausgezahlt, trifft aber etwas seltener zu. Die Unentschieden-Wette lockt mit hohen Auszahlungen, tritt jedoch nur in etwa neun Prozent aller Runden auf – und genau deshalb raten Experten davon meist ab.
| Wette | Auszahlung | Hausvorteil |
|---|---|---|
| Bank | 0,95:1 | ca. 1,06 % |
| Spieler | 1:1 | ca. 1,24 % |
| Unentschieden | 8:1 | ca. 14,4 % |
Diese Zahlen machen deutlich, warum Baccarat zu den fairsten Tischspielen zählt. Wer sich auf Bank- und Spieler-Wetten konzentriert, spielt mit einem der niedrigsten Hausvorteile, die ein Casino überhaupt anbietet.
So läuft eine Runde konkret ab
Jede Runde beginnt mit dem Setzen. Anschließend erhält die Spieler-Position zwei Karten und die Bank-Position zwei Karten – manchmal auch nur eine, je nach Ziehungsregeln. Ziel ist es, mit zwei oder drei Karten eine Summe möglichst nahe an neun Punkte zu erreichen.
Die Zählweise ist ungewohnt, aber leicht zu merken: Ass zählt einen Punkt, Karten von 2 bis 9 ihren Nennwert, und Zehner sowie Bildkarten zählen null. Überschreitet die Summe Neun, wird nur die Einerstelle gewertet. Eine 7 und eine 6 ergeben also nicht 13, sondern drei Punkte.
Erreicht eine der beiden Positionen mit den ersten zwei Karten eine 8 oder 9, endet die Runde sofort – das nennt man einen natürlichen Gewinn. Andernfalls greifen feste Regeln, die bestimmen, ob eine dritte Karte gezogen wird. Wichtig: Spieler treffen hier keine eigenen Entscheidungen. Die Ziehungsregeln laufen automatisch ab.
Worauf deutsche Spieler achten sollten
Da die Entscheidungsfreiheit entfällt, ist Baccarat auch für Einsteiger attraktiv, die sich nicht mit komplizierten Strategien beschäftigen möchten. Das Spiel verläuft schnell und unkompliziert.
Trotz der einfachen Struktur bleibt Baccarat ein Glücksspiel. Setzen Sie daher nur Beträge, deren Verlust Sie verkraften können, und nutzen Sie die freiwilligen Limit-Funktionen, die seriöse Anbieter bereitstellen. Wer die Regeln kennt und diszipliniert bleibt, erlebt ein spannendes Spiel mit überschaubarem Risiko.
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